Tilgungshypothek

Eine andere Bezeichnung für Tilgungshypothek ist Annuitäten- oder Amortisationsdarlehen. Darunter wird die Rückzahlung bzw. Tilgung eines Darlehens in Monatsraten bezeichnet. Durch die Tilgung des Darlehens verringert sich die Restschuld jeden Monat.

Bei einer Tilgungshypothek, verringert sich der Anteil der Zinsen an der Rate mit jedem Monat. Da die Zinsen auf die Restschuld gerechnet werden, nehmen die zu zahlenden Zinsen mit der Zeit ab. Da die Rate des Kredits jedoch gleich bleibt, steigt bei abnehmenden Zinsen die Tilgung an. Diese Form der Monatsrate mit steigendem Tilgungsanteil wird auch Annuität genannt.

Der Kreditgeber sichert sich bei einer Tilgungshypothek vor einem Zahlungsausfall ab, indem er eine Eintragung der Schuld in das Grundbuch vornehmen lässt. Durch die Hypothek erwirbt das Kreditinstitut das Recht, das Grundstück bei einem Zahlungsausfall zwangsversteigern zu lassen. Mit dem Erlös der Versteigerung wird die Schuld beglichen. Die Hypothek gehört zusammen mit der Grundschuld und der Rentenschuld zu den drei Grundpfandrechten. Wenn die Schuld beglichen wurde, erlischt das Verwertungsrecht des Kreditinstituts.
Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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