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Das Tagesgeldkonto wechseln

Da die Tagesgeldzinsen variabel sind, kann es immer wieder vorkommen, dass die Top-Anbieter im Tagesgeld Vergleich wechseln. Für Sparer lohnt es sich deshalb, die Angebote der Banken in regelmäßigen Abständen zu überprüfen. Nur so können sie sicherstellen, dass sie stets von den höchsten Zinssätzen profitieren – Was insbesondere in Zeiten niedriger Zinsen besonders wichtig ist, um zumindest die Inflation auszugleichen und damit einer Entwertung des Kapitals vorzubeugen. Ein Tagesgeldwechsel sollte auf jeden Fall in Betracht gezogen werden, wenn ein anderes Institut deutlich bessere Konditionen anbietet. Auch wenn die Zinsgarantie eines Angebotes abläuft, lohnt sich oft ein neues Konto. Der Wechsel gelingt in nur fünf einfachen Schritten:

Schnell und einfach Tagesgeldkonto wechseln

1. Angebote vergleichen

Selbstverständlich ist der Zinssatz das wichtigste Kriterium bei der Wahl des Tagesgeldkontos. Bei den beworbenen Zinsen sollten Sparer allerdings genau hinsehen. Denn in einigen Fällen handelt es sich bei den Offerten der Top-Anbieter um reine Neukundenangebote. Das bedeutet, dass der Zinssatz nur über einen bestimmten Zeitraum seine Gültigkeit behält. Anschließend fällt er auf den Bestandskundensatz zurück, der oft wesentlich niedriger ausfällt. Wer nicht ständig das Tagesgeldkonto wechseln möchte, sollte außerdem darauf achten, dass der beworbene Zinssatz für Neu- und Bestandskunden gilt. Auf der anderen Seite kann es sich insbesondere in Zeiten niedriger Zinsen lohnen, ein Angebot mit Zinsgarantie zu wählen. In einigen Fällen schreiben die Banken ihre beworbenen Zinsen über mehrere Monate – zum Teil sogar bis zu einem Jahr – fest. Auf diese Weise bleiben Sparer vor weiteren Zinssenkungen bewahrt und können Niedrigzinsphasen mit einem dennoch attraktiven Zinssatz gut überstehen.

Bei der Wahl des Tagesgeldkontos sollten Sparer auch auf die Häufigkeit der Zinsausschüttung achten. Denn während einige Institute ihre Zinsen nur einmal jährlich auszahlen, erfolgt die Ausschüttung bei anderen Geldhäusern vierteljährlich oder sogar jeden Monat. Da die Zinsen direkt mitverzinst werden, können Anleger auf diese Weise zusätzlich vom Zinseszinseffekt profitieren.

2. Die Antragstrecke ausfüllen

Ist das richtige Tagesgeldkonto gefunden, erfolgt die Kontoeröffnung unkompliziert und zeitnah. Über einen Klick auf den „Weiter“-Button des gewünschten Angebotes gelangt der Kunde in die Antragsstrecke. Hier werden zuerst einige Angaben zur Person sowie Kontaktdaten abgefragt. Im nächsten Schritt müssen Kontonummer und Bankleitzahl des gewünschten Referenzkontos angegeben werden. Das Referenzkonto wird benötigt, um Geld auf das Tagesgeldkonto zu transferieren und abzubuchen. Auf diese Weise soll ein unrechtmäßiger Zugriff auf die Spareinlagen verhindert werden. Der Einfachheit halber sollte am besten das eigene Girokonto als Referenzkonto angegeben werden.

3. PostIdent

Nach Abschluss der Antragstrecke verschickt die Tagesgeldbank innerhalb weniger Werktage die Kontoeröffnungsunterlagen und den Postident-Coupon per E-Mail oder auf dem Postweg. Nun muss sich der Kunde mit Hilfe des Postident-Verfahrens in einer beliebigen Filiale der Deutschen Post als Person identifizieren. Dafür werden die ausgefüllten und unterschriebenen Kontoeröffnungsunterlagen sowie ein gültiger Personalausweis oder Reisepass benötigt. Der Post-Mitarbeiter überprüft die Identität und schickt die Unterlagen dann an die Bank zurück. Das Postident-Verfahren ist völlig kostenlos.

Einige Institute bieten ihren Kunden sogar einen besonderen Service an: Postident Comfort. Dabei muss der Sparer nicht selbst bei der Post erscheinen. Stattdessen kommt ein Mitarbeiter nach einer Terminabsprache zu ihm nach Hause und führt dort die Identifizierung durch. Nach einigen Tagen wird der Neukunde von der Bank über die Eröffnung des Tagesgeldkontos informiert. Nachdem er seine Zugangsdaten erhalten beziehungsweise diese erstellt hat, kann das neue Konto uneingeschränkt genutzt werden.

4. Gegebenenfalls das Altkonto auflösen

Tagesgeldbanken verlangen weder Kontoführungsgebühren noch Gebühren für die Neueröffnung oder Schließung eines Kontos. Dazu kommt, dass beim Tagesgeld keine Kündigungsfristen eingehalten werden müssen. Grundsätzlich ist es deshalb nicht zwingend notwendig, das alte Tagesgeldkonto zu kündigen. Da Neueröffnungen keinerlei Auswirkungen auf die Schufa haben, können auch mehrere Konten nebeneinander geführt werden. Dies bietet Sparern den Vorteil, dass sie ihr Geld jederzeit flexibel auf das Tagesgeldkonto umlagern können, welches gerade die höchsten Zinsen bietet.

Wenn das Altkonto dennoch gekündigt werden soll, ist es ratsam, zunächst die Aktivierung des neuen Kontos abzuwarten. Da die Ersparnisse ständig verzinst werden, wird auf diese Weise vermieden, dass das Geld über einen längeren Zeitraum ungenutzt auf dem Girokonto liegen bleibt. Nun kann auch das alte Tagesgeldkonto aufgelöst werden. Dafür muss eine schriftliche Kündigung an die Tagesgeldbank geschickt werden. Einige Institute bieten hierfür vorgefertigte Formulare auf ihrer Homepage an. Andernfalls genügt auch ein formloses Schreiben, welches die Kundennummer, die Anschrift des Kunden sowie eine Kündigungsaufforderung enthält.

5. Freistellungsauftrag nicht vergessen

Auch der Freistellungsauftrag für Kapitalerträge muss bei der alten Tagesgeldbank gekündigt werden. Dafür genügt ein entsprechender Vermerk im Kündigungsschreiben. Anschließend muss der Auftrag dem neuen Institut erteilt werden. Das ist meist über das Onlinebanking oder ein entsprechendes Formular möglich, das die Tagesgeldbanken auf ihren Webseiten zum Download anbieten. Der Freistellungsauftrag verhindert, dass die Bank die Abgeltungssteuer in Höhe von 26,38 Prozent an das Finanzamt abführt, die auf Kapitalerträge anfällt. Mit dem Freistellungsauftrag für Kapitalerträge kann ein Freibetrag von 801 Euro – beziehungsweise 1.602 Euro für Verheiratete – steuerfrei geltend gemacht werden. Der Freistellungsauftrag muss in der Regel bis zum letzten Bankarbeitstag eines Jahres eingereicht werden. Bei einigen Tagesgeldbanken gelten allerdings andere Fristen, sodass sich Sparer rechtzeitig informieren sollten.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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