06.10.2016 | 12:23 |
Heizölpreise Experten rechnen weiterhin mit steigenden Ölpreisen
Kalte Temperaturen in Europa und der Beschluss der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec), weniger Öl zu fördern, lassen den Ölpreis steigen. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach Heizöl in Deutschland.
Vergangene Woche war bekannt geworden, dass die Opec-Staaten um Saudi-Arabien ihre Ölförderungen zurückfahren wollen. Ausgenommen sind der Iran und Libyen, das seine Ölproduktion zuletzt deutlich gesteigert hat. Am Dienstag wurde der Aufwärtstrend der Ölpreise zwar kurzfristig gebremst, doch schon am Mittwoch setzte er sich fort. Am Donnerstagmorgen kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent 51,60 US-Dollar, während der Preis vergangene Woche noch deutlich unter der 50-Dollar-Grenze lag. Die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) liegt mit 49,60 Dollar pro Barrel knapp unter dieser Marke.
Bislang hat die Opec ihre Ölproduktion noch nicht zurückgefahren, die genauen Fördermengen sollen erst im November bei dem nächsten offiziellen Opec-Treffen in Wien festgelegt werden. Experten rechnen damit, dass die Kürzungen danach konsequent eingehalten werden. Der US-Investmentbank Goldman Sachs zufolge könnte dies die Ölpreise im ersten Halbjahr 2017 noch einmal um sieben bis zehn Dollar steigen lassen, berichtet Focus Online.
Die Entwicklungen auf dem Ölmarkt sorgen in Deutschland für eine verstärkte Nachfrage nach Heizöl. Natürlich spielt auch die Kältewelle, die wir derzeit erleben, eine Rolle dafür, dass viele Haushalte ihre Heizölbestände auffüllen. Der Zeitpunkt für den Heizölkauf ist derzeit sehr günstig. Denn der Brennstoff ist immer noch vergleichsweise billig – die Heizölpreise liegen deutlich unter dem Vorjahresniveau.