Pfandbriefe

Pfandbriefe werden von einer Pfandbriefbank ausgegeben. Bei dieser Form der Anleihe handelt es sich um gedeckte, emittierte Schuldverschreibungen. Pfandbriefe sind besonders gut gesichert, da das Verlustrisiko gering ist. Aus diesem Grund sind diese auch besonders beliebt bei Anlegern. Die Bonität der Pfandbriefbanken ist in der Regel hervorragend. Ein weiterer Vorteil von Pfandbriefen ist, dass diese meist über eine - im Vergleich zu anderen Anleihen - hohe Rendite verfügen.

Pfandbriefe gibt es in Deutschland bereits seit dem Jahr 1769. Seit Mai 2005 gilt das Pfandbriefgesetz einheitlich für alle Pfandbriefbanken. Im Vorfeld gab es Spezialgesetze, wie beispielsweise das Hypothekenbankgesetz. Zur Gründung einer Pfandbriefbank muss eine Erlaubnis zur Emission von Pfandbriefen von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vorliegen.

Als Pfandbriefe gelten beispielsweise Hypothekenpfandbriefe, Kommunalschuldverschreibungen, Schiffspfandbriefe oder Registerpfandrechte. Anhand eines Hypothekenpfandbriefes kann eine Baufinanzierung abgesichert werden. Im Fall der Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers dient das Gebäude als Sicherheit. Bei einer Insolvenz werden die Ansprüche aus Pfandbriefen bevorzugt behandelt.
Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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