Gebäudewert

Der Gebäudewert stellt den tatsächlichen Wert eines Gebäudes dar. Das Grundstück wird hierbei nicht mit eingerechnet, da dieses durch den Bodenwert angegeben wird. Der Gebäudewert beruht auf der Grundlage der durchschnittlichen Herstellungskosten. Diese gründen auf Basis der Baupreisverhältnisse des Jahres 1958. Der errechnete Wert wird dann auf die aktuellen Baupreise im Ermittlungsjahr umgerechnet. Aus der aktuellen Berechnung ergibt sich der Gebäudenormalherstellungswert.

Um aus diesem Wert den Gebäudesachwert zu ermitteln werden eventuelle Wertsteigerungen oder Wertminderungen abgezogen. Zur Ermäßigung führen dabei Baumängel oder Bauschäden. Eine Erhöhung kann durch Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen zustande kommen. Auch das Gebäudealter zum Zeitpunkt der Ermittlung beeinflusst den Gebäudesachwert und damit auch den Gebäudewert – diese stimmen in der Regel überein.

Der Gebäudewert ergibt zusammen mit dem Bodenwert den Verkehrswert einer Immobilie. Dieser bildet die Grundlage für den Verkaufspreis einer Immobilie. Beim Verkehrswert wird auch vom Beleihungswert einer Immobilie gesprochen. Die genaue Ermittlung des Gebäudewertes begründet sich auf das Bewertungsgesetz.
Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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