11.10.2018 | 09:07 | lvo

Hotel-Streik in den USA

Mitarbeiter der Hotelkette Marriott streiken in mehreren US-Städten, unter anderem in Oahu auf Hawaii.
Urlauber in einigen Städten der Vereinigten Staaten müssen derzeit mit Einschränkungen in ihrer Unterkunft rechnen Rund 8.000 Mitarbeiter der weltgrößten Hotelkette Marriott haben ihre Arbeit niedergelegt. Betroffen sind laut einem Bericht von USA Today 23 Hotels in Boston, Detroit, Maui, Oahu, Oakland, San Diego, San Francisco und San José.
Seit Mittwoch streiken Zimmerpersonal, Barkeeper und weitere Servicemitarbeiter der betroffenen Hotels. Sie werden von der Gewerkschaft Unite Here unterstützt, die höhere Löhne und Sicherheitsstandards für das Personal fordert. Der unbefristete Arbeitskampf soll solange aufrechterhalten werden, bis es mit dem Unternehmen zu einer Einigung kommt. Unite Here vertritt insgesamt etwa 20.000 Marriott-Hotelmitarbeiter in den USA und Kanada.

Deutsche Hotels der Kette Marriott sind von dem Ausstand nicht betroffen. Dennoch ebbt auch die Streikwelle in Europa nicht ab. So müssen beispielsweise Reisende in Griechenland am Wochenende damit rechnen, bei bekannten Sehenswürdigkeiten vor verschlossenen Türen zu stehen. Die Mitarbeiter historischer und archäologischer Stätten – unter anderem der Akropolis in Athen – legen ihre Arbeit bereits am Donnerstag, 11. Oktober, 24 Stunden lang nieder. Auch landesweit sollen Ausgrabungsstätten und Tempelanlagen geschlossen bleiben.