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Wie kann bei einer Direktbank Bargeld eingezahlt werden?

Direktbanken verfügen im Normalfall über kein eigenes Filialnetz. Für Bankkunden ist dies meist kein Problem, da sie den Großteil ihrer Bankgeschäfte über das Internet oder auch telefonisch erledigen können. Bargeld abzuheben ist ebenfalls unproblematisch – sei es dank der Zugehörigkeit der Direktbank zu einem Automatenverbund oder mittels der zum Konto gehörigen Kreditkarte. Will ein Kontoinhaber allerdings Geld auf sein Girokonto einzahlen, steht er nicht selten vor der Frage, wie er das anstellt.

Zunächst einmal: Wie bei jeder Bank haben auch Kunden von Direktbanken die Möglichkeit, Einzahlungen vorzunehmen. Nur das Wie ist von Bank zu Bank unterschiedlich geregelt – ebenso wie die Kosten.

Die Filialbank-Tochter: Hier ist die Bareinzahlung oft kostenlos

Bei einigen Banken ist die Einzahlung von Bargeld gebührenfrei möglich. Das gilt insbesondere für die Direktbanken, die als Tochter einer Filialbank an deren Filialnetz angeschlossen sind. Eine solche Verbindung zwischen Direkt- und Filialbank besteht zum Beispiel zwischen der 1822direkt und der Frankfurter Sparkasse (Filialen fremder Sparkassen sind jedoch außen vor), der Norisbank und der Deutschen Bank oder zwischen der Wüstenrot direkt und der Wüstenrot Bank. Für Kunden solcher Direktbanken heißt das: Sie können ihre Scheine und Münzen kostenlos zur Bank bringen. Einzahlungen lassen sich in den jeweiligen Geschäftsstellen der übergeordneten Filialbanken teils am Schalter, auf jeden Fall aber am Banking-Terminal vornehmen.

Fremdeinzahlungen: Bis auf wenige Ausnahmen kostenpflichtig

Und wie verhält es sich mit Direktbanken, die nicht an das Filialnetz eines Mutterkonzerns angeschlossen sind? Diese Geldhäuser ermöglichen oftmals ausschließlich an ihrem Hauptsitz direkten Kundenkontakt. Wer nicht gerade mehrere hundert Kilometer durch Deutschland reisen will, um sein Geld zur Bank zu bringen, dem bleibt nur der Besuch bei einer Drittbank. Dort kann er eine sogenannte „Fremdeinzahlung mit Überweisung“ vornehmen – allerdings lassen sich die Banken, die das Geld annehmen, diese Dienstleistung oft gut bezahlen. Einige Geldhäuser verlangen für solche Fremdeinzahlungen eine Pauschale von bis zu 15 Euro. Andere berechnen das Entgelt als prozentualen Abschlag von etwa einem oder zwei Prozent – meist verlangen sie aber auch hier eine pauschale Mindestgebühr von einigen Euro.

Nicht immer aber hat tatsächlich der Kunde diese Gebühren zu tragen. Sowohl die Netbank als auch die ING-DiBa haben beispielsweise mit der Reisebank eine Vereinbarung getroffen, die den Kontoinhabern der beiden Direktbanken kostenlose Fremdeinzahlungen in allen Geschäftsstellen der Reisebank ermöglicht.

Bargeld einzahlen: So geht‘s bei den Direktbanken im CHECK24 Girokontovergleich

Bank Kostenfreie Bareinzahlungen Kostenpflichtige Bareinzahlungen
1822direkt An allen Terminals und Schaltern der Frankfurter Sparkasse Fremdeinzahlung gegen individuelle Gebühr der Drittbank
Consorsbank - Fremdeinzahlungen über die Reisebank, Kosten: 7,50 Euro je angefangener 5.000 Euro
DKB - Fremdeinzahlungen gegen individuelle Gebühr der Drittbank
oder
„Bargeldservice“ (Abholung zu Hause), Kosten: 30 Euro
ING-DiBa In allen Geschäftsstellen der Reisebank, Beträge von 1.000 bis 25.000 Euro Fremdeinzahlungen gegen individuelle Gebühr der Drittbank
Netbank In allen Geschäftsstellen der Reisebank Fremdeinzahlungen gegen individuelle Gebühr der Drittbank
Norisbank An allen Terminals der Deutschen Bank Fremdeinzahlungen gegen individuelle Gebühr der Drittbank
Wüstenrot direkt An allen Terminals der Wüstenrot Bank Fremdeinzahlungen gegen individuelle Gebühr der Drittbank
Stand: Mai 2017
Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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