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20.09.2022 | 09:42 | liw

Gas Habeck plant Bau neuer Pipeline vor Lubmin

Habeck plant neue Pipeline zur Absicherung der deutschen Gasversorgung.
Habeck gibt Bau einer neuen Gas-Pipeline vor Lubmin bekannt.
Ab Mitte 2023 soll eine ca. 40 Kilometer lange Pipeline Gas von einer Anlandestation in der Ostsee nach Lubmin transportieren. Von dort aus soll das Gas direkt in das deutsche Leistungsnetz eingespeist werden.
Beim Treffen mit Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) in Lubmin, gab Habeck diesen Montag den Bau einer neuen Pipeline bekannt. Diese soll parallel zu der nicht in Betrieb genommenen Gasleitung Nord Stream 2 verlaufen und die deutsche Gasversorgung absichern. Der Standort wird mit Unterstützung des Energiekonzerns RWE und des norwegischen Unternehmens Stena-Power für den Umschlag von Flüssiggas (LNG) ausgebaut werden. Damit das Gas direkt in das deutsche Netz eingespeist werden kann, sollen vor der Küste zwei Terminals entstehen, an denen das Flüssiggas mithilfe von Tankschiffen in die bestehenden Leitungen weitertransportiert werden kann. Baustart für die neue Dockingstation ist diese Woche. Inbetriebnahme dann voraussichtliche Mitte 2023. Kritik an dem Projekt kam vonseiten der deutschen Umwelthilfe, die die Verhältnismäßigkeit des neuen Gas-Terminals infrage stellt. Die Pipeline wird außerdem quer durch ein Schutzgebiet laufen.

 

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