07.06.2021 | 13:23 | sho

Gaskosten Kalter Frühling sorgt für hohe Heizkosten

Kalter Frühling sorgt für hohe Heizkosten
Die kalten Frühlingsmonate sorgten für hohe Heizkosten.
Mai und April 2021 waren so kalt wie lange nicht mehr. Die ungewöhnlich frostigen Temperaturen sorgten bei Verbrauch*innen für hohe Heizöl- und Gaskosten. Der Heizbedarf in der aktuellen Heizperiode stieg um elf Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Ein Musterhaushalt mit Reihenhaus und Gasheizung zahlte in der aktuellen Heizperiode 1.256 Euro. In der Heizperiode 2019 / 2020 wurden 1.138 Euro fällig. Das ist ein Plus von zehn Prozent. Heizölkund*innen profitieren noch von den günstigen Preisen im Spätjahr 2020. Darum bleiben die Kosten auf Vorjahresniveau. Zwischen September 2020 und Mai 2021 zahlte ein Musterhaushalt mit Ölheizung fürs Heizen 1.105 Euro. Im Vorjahr lagen die Kosten bei 1.120 Euro – das ergibt ein Minus von einem Prozent. Durch den ungewöhnlich kalten Mai mussten Verbraucher*innen 24 Prozent mehr Heizenergie aufwenden als im Mai 2020. Ein Haushalt mit Gasheizung zahlte im Mai 2021 25 Euro mehr als im Vorjahr. Ein Musterhaushalt mit Ölheizung musste sogar 41 Euro mehr für das Heizen ausgeben als noch im Mai 2020. Eine zusätzliche Belastung für Verbraucher*innen ist die seit Januar 2021 geltende CO2-Abgabe, welche die Öl- und Gaspreise ebenfalls steigen lässt.

"Der kälteste Mai seit elf Jahren macht sich für Verbraucher*innen bei den Heizkosten bemerkbar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat zahlten Verbraucher*innen mit Gasheizung 32 Prozent mehr, Kund*innen mit Ölheizung sogar 69 Prozent."
Steffen Suttner, Geschäftsführer Energie CHECK24